
Die Linke Liste Solidarischer Breisgau-Hochschwarzwald (LISB) hat auf ihrer Mitgliederversammlung Moritz Kenk zum Sprecher gewählt und erstmals Michael Daub zum Moderator bestimmt. Zudem wurde ein neuer Arbeitsausschuss gewählt und die politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt.
Bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung der Linken Liste Solidarischer-Breisgau-Hochschwarzwald (LISB) standen vor allem Neuwahlen im Mittelpunkt.
Die Mitglieder wählten Moritz Kenk, der das Amt bereits zuvor als Co-Sprecher innehatte, einstimmig zum Sprecher der Liste. Er vertritt die LISB künftig nach außen. Erstmals wurde zudem mit Michael Daub ein Moderator gewählt, der sich vor allem um die interne Organisation und Koordination der Treffen für die Linke Liste kümmern wird.
Moritz Kenk und Kreisrat Rolf Seifert dankten dem bisherigen zweiten Co-Sprecher, Mark Rauschkolb, der aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat, für seine hervorragende Arbeit. Seifert hob insbesondere seine wertvolle Unterstützung bei der Kreistagsarbeit hervor.
Außerdem wurde ein sechsköpfiger Arbeitsausschuss als Leitungsgremium der Liste neu gewählt. Die Hälfte seiner Mitglieder gehört der Partei Die Linke an, die andere Hälfte ist parteiunabhängig.
Vor sieben Jahren sei der Liste erstmals der Einzug in den Kreistag gelungen. Seither habe sie mit zahlreichen Initiativen politische Akzente gesetzt und sich als verlässliche Kraft für soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis etabliert, erklärte Sprecher Moritz Kenk.
„Die Linke Liste ist die soziale, solidarische und ökologische Stimme im Landkreis. Sie bringt wichtige Perspektiven in die Arbeit des Kreistags ein und setzt sich für soziale Gerechtigkeit sowie eine nachhaltige Entwicklung ein“, betonte Rolf Seifert.
Als zentrale politische Herausforderungen für die kommenden Jahre sieht die LISB insbesondere die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt, die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Landkreis, die Einführung eines Sozialtickets im öffentlichen Nahverkehr sowie weitere Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.
Mit Blick auf die kommenden Kommunalwahlen zeigt sich die Linke Liste zuversichtlich. Ziel sei es, auch im nächsten Kreistag vertreten zu sein und die Zahl der Mandate möglichst auf zwei oder drei Kreisräte zu erhöhen, betonten Moritz Kenk und Michael Daub in ihren Schlussworten.